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Akustik Glossar



Raumakustik

Die Hörsamkeit in Räumen wird von zahlreichen Faktoren bestimmt, wie Material und Gestaltung von Decken und Wänden, Art und Anordnung der Bestuhlung und insbesondere von Form und Größe des Raumes.

Raumakustik in Grossraumbüros

(Eigen tekst)
In Großraumbüros  treten oft mehrere akustische Störungsursachen gemeinsam auf: Störungen durch andere Schallquellen (zum Beispiel durch sprechende und telefonierende Kollegen, Drucker) sowie Störungen durch Reflexionen und Nachhall. Für einige der Problemsituationen  sind bisher noch keine befriedigende Lösungen  gefunden worden weil an Großraumbüros nicht nur hohe raumakustische Forderungen gestellt werden sondern auch Einrichtungsanforderungen definiert werden die hiermit oft nicht zu vereinigen sind. So ist es kaum möglich den Schallpegel zu minimalisieren ohne  eingreifende Änderungen in der Einrichtung eines Großraumbüros.

Raumakustik in Klassenzimmer

text aus: http://qeswhic.eu/downloads/letter06de.pdf
Zur Optimierung der Hörsituation muss der Raumakustik in Klassenzimmer eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die akustischen Bedingungen in einer Umgebung sind dann besonders gut, wenn je nach Erfordernis Geräusch, Musik oder Sprache gut hörbar und erkennbar sind.. Folgende Faktoren können eine gute Sprechverständlichkeit im Klassenzimmer erschweren.
Je größer die Entfernung zwischen einer Schallquelle und einem Zuhörer wird, desto schwächer wird die bei ihm ankommende Schallenergie. Es gilt die Faustregel, dass mit der Verdoppelung der Entfernung (Lehrer-Schüler) die Intensität der Lehrerstimme um 6 dB abnimmt. Ein Beispiel verdeutlicht die starke Abnahme des Nutzschalls:
Spricht ein Lehrer mit einer mittleren Intensität von etwa 78 dB, gemessen aus einer Entfernung von 0,25 m von seinem Mund, dann beträgt die Intensität seines Sprechens bei einer Entfernung von 0,50 m 􀃆 72 dB
1,00 m 􀃆 66 dB
2,00 m 􀃆 60 dB
4,00 m 􀃆 54 dB
8,00 m 􀃆 48 dB.
Die optimale Nachhallzeit für Klassenzimmer, in denen hörgeschädigte Kin-der unterrichtet werden, sollte nach heutiger Erkenntnis bei 0,- 0,4 sec liegen. Die erforderliche Nachhallzeit für Klassenräume mit vorwiegend sprachlicher Kommunikation wird mit 0,75 Sekunden angesetzt. In manchen Klassenzimmern bestehen jedoch wesentlich längere Nachhallzeiten, was zur Folge hat, dass die vokalischen Bestandteile der Sprache zu einer Art Vertäubung der konsonantischen Bestandteile führen und so die Sprechverständlichkeit beeinträchtigt wird.
Es kann so ein Art von Kreislauf entstehen: Schüler und Lehrer müssen lauter reden, da die Nachhallzeit zu lange ist und man Schwierigkeiten mit dem Hören hat. Dieser laute Schall wird jedoch von den Klassenwänden und Glasflächen der Fenster wieder reflek-tiert und die Lärmspirale wird so weiter nach oben getrieben.
Der Störlärm
Auch wenn sich in einem Klassenzimmer niemand befindet, ist es in diesem Raum nicht absolut ruhig. Die Hintergrundgeräusche (Störschall) entstehen durch Geräuschquellen außerhalb des Schulgebäudes (z. B. Verkehrslärm) und innerhalb des Gebäudes (Heizung, Toilettenspülungen, Klimaanlagen etc.). Dabei wird der empfohlene Richtwert von 30-35 dB meist überschritten.
Sobald sich Kinder in einem Klassenzimmer aufhalten, steigt die Intensität des Störlärms an. Wünschenswert wäre ein Störpegel, der nicht höher als 45 dB liegt. In der Realität finden sich Werte zw. 60-80 dB. Eine Situation, die gerade für hörgeschädigte Schüler durchaus belastend sein kann.
Das Nutzschall-Störschall-Verhältnis
Zunächst ein Beispiel dazu: Wenn der mittlere Störschallpegel in einem Klassenzimmer 55 dB beträgt und der mittlere Nutzschallpegel, z. B. die Lehrerstimme 70 dB, dann liegt ein Nutzschall-Störschall-Verhältnis von +15 dB vor. Der Nutzschall liegt über dem Störschall.
Optimal für hörgeschädigte Kinder ist ein Nutzschall-Störschall-Verhältnis von 20 dB, d.h. Lehrerstimme (Nutzschall) ist 20 dB lauter als der Störschall.

Nachallreduzierung in Klassenzimmer

Den unerwünschten Auswirkungen des Nachhalls versucht man häufig durch Anbringen weicherer, Schall absorbierender Materialien zu begegnen. Harte Raumbegrenzungsflächen wie betonierte Decken oder glatt verputzte Wände reflektieren den Schall besonders stark. Schallabsorbierende Materialien dämpfen jedoch nicht selten vor allem die für die Sprechverständlichkeit so wichtigen hochfrequenten Anteile der Sprache. Dies ist z. B. bei Teppichböden und bei akustischen Platten an der Decke der Fall. Nun sind Teppichböden dennoch vorteilhaft, denn sie verhindern das Entstehen mancher unerwünschter Störgeräusche. Um die Absorption bei möglichst allen Sprachfrequenzen weitgehend auszubalancieren, ist darum angezeigt, am besten verschiedenartiges Material zu verwenden.
Zu den wichtigen Flächen, die keine harten Oberflächen haben sollten, zählt die Rückwand des Klassenzimmers. Nicht so wichtig ist dagegen Schall absorbierendes Material an der Decke und an den Seitenwänden, denn der von dort reflektierte Schall hat eher eine positive Wirkung. Wenn der Lehrer steht, trifft der Schall auf die Decke und trifft durch Reflektion auf den Schüler.
Hier moet mopg een stuk tussen over  de ideale inrichting van klaslokalen

Um die bestmöglichen akustischen Bedingungen für hörgeschädigte Kinder im Klassen zimmer zu schaffen, sind zusätzlich Klassenhöranlagen oder FM-Anlagen zu benutzen. Sie ermöglichen zudem die Distanz zwischen Lehrer und Schüler flexibel zu vergrößern, ohne dass es zu einer Verschlechterung der Verständlichkeit der Lehrerstimme kommt, da der Schüler durch die FM-Anlage die Stimme des Lehrers immer gleich laut wahrnimmt.

Raumschall

In einem Raum werden Schallquellen reflektiert, dadurch wird ein diffuser Schall erzeugt, der sich aus Schallwellen zusammensetzt, die sich in alle Richtungen ausbreiten. (vgl. Direktschall)

Raumschalldämpfung

Durch die Anbringung von Schallabsorbern an den Innenflächen eines Raumes wird die Schallreflexion verringert, die Nachhallzeit verkürzt und die Hörsamkeit des Raumes verbessert.

Reflexion

Trifft Schall auf eine Grenzschicht, hinter der andere Ausbreitungsbedingungen bestehen als davor, so werden Schallwellen (teilweise) reflektiert. Dieses Phänomen liegt der Schalldämmung zugrunde, kann aber auch zur Optimierung der Akustik von großen Räumen genutzt werden.

Reflexionsarmer Raum

s. auch "Schalltoter Raum"

Reflexionsgrad

Verhältnis der Schallintensitäten von reflektierter zu einfallender Schallwelle.

Resonanz

Besonders "williges" Mitschwingen einer schwingungsfähigen Struktur bei Anregung in ihrer Eigenfrequenz (s.dort.)
Raumakustik in Büros auf die Nachhallzeit zu beschränken, ist oft nicht ausreichend. Weitere Gesichtspunkte, wie bspw. die Privacy und die Artikulationsklasse, sind ebenso zu berücksichtigen.

Releflexionsflächen

sind wichtig für die Sprachverständlichkeit des gesprorchenen Worts; R. im Mitte eines Raumes sind erwünscht damis das gesprochene Wort auch bin in die hinteren Reihen gut gehört wird.