info@raum-akustiks.de
Tel.: 06103 - 386 51 46
06103 - 386 35 89

mail an Raumakustik

raumakustik optimieren -logo

Impressum

AGB

Akustikbildermobile TrennwandsystemeAkustikpaneeleWandbespannung

Akustik Glossar



Microperforierte Absorber

Auch faserlos (ohne Vlies und Isolation) können gute Absorptionswerte erreicht werden. Durch die Mirko Perforation  von Kunstglas oder Folien haben Staub und Schmutz nachhaltig keine Chance.

Mineralfaser

Je nach Grundstoff werden künstliche Mineralfasern als Steinwolle, Glaswolle oder Schlackenfaser bezeichnet. Sie dienen im Wesentlichen zur thermischen Isolierung, werden aber auch zur Absorption von Luftschall oder zur Trittschalldämmung eingesetzt. Wegen der Faserabgabe stehen die Mineralfasern im Verdacht, bei der Verarbeitung und während des Einbaus potenziell gesundheitsgefährdend zu sein.

N

Nachhall

--> Hall

Nachhall und Schall.

(Dieser Text muss noch korrigiert werden )
Nachhall
Nach dem Abschalten einer Schallquelle in einem geschlossenen Raum verschwindet das Schallfeld nicht sofrot, sonder es klingt nacg einer exponntiellen Zeitfunktion ab. Dieses Abklingen wird als Nachhall bezeichnet.

Nachhall und Schall sind unterschiedliche akustische Probleme. Schall bewegt sich in der Form von Wellen. Wellen mit hohe Frequenzen verhalten sich wie das Licht einer Taschenlampe und werden von harten Oberflächen reflektiert wie in einem Spiegel. Schall wird von den Wänden und der Decke reflektiert und verursacht einen Nachhall .
Nachhall entsteht durch wiederholtes Reflektieren von Schall. Das hat zur Folge, dass ein Schallereignis in einem geschlossenen Raum über längere Zeit wahrnehmbar bleibt. Ein Teil der Schallwellen gelangt direkt an das Ohr des Schülers, ein großer Teil wird aber auch an Wänden und Decken reflektiert und zum Teil auch absorbiert. Wie viel Schall reflektiert bzw. absorbiert wird, das hängt von der jeweiligen Raumakustik ab. Der direkte Schall kann durch den reflektierten Schall sogar noch verstärkt werden, sofern er bei einem Zuhörer praktisch zeitgleich mit dem direkten Schall ankommt. Kommt es allerdings zu einer zeitlichen Verschiebung in der Wahrnehmung des direkten und des reflektierten Schalls, dann hat dies negative Auswirkungen auf das Verstehen der Sprache. Im Extremfall wird der reflektierte Schall sogar als Echo wahrgenommen. Die Verschlechterung der Sprachdiskrimination durch schlechte raumakustische Bedingungen durch zu lange Nachhallzeit zeigt folgender Sachverhalt sehr deutlich: Die hochfrequenten Konsonanten werden schneller absorbiert, sie werden also schlechter wahrgenommen, während Vokale (eher tieffrequent) länger reflektiert werden. Die Sprachverständlichkeit ist beeinträchtigt, da die schwach wahrnehmbaren Konsonanten 90% zur Sprechverständlichkeit beitragen.

Wenn zu viel Personen in einem Raum sind und der Schallpegel in einem Raum deshalb zu hoch ist, wird Kommunikation schwierig. Um gehört zu werden, neigen wir dazu, unsere Stimme zu erheben womit das Problem aber immer grösser wird. Eine Zunahme von Schall mit 10DB wird vom Mensen erfahren als zweimal so laut. Großraumbüros mit viel Fenster, Hotel-Lobbys mit viel Fließen und Putz gegen die Wände und Restaurants ohne akustischen Decken sind gängige Beispiele für zu viel Nachhall und einen zu hohen Schallpegel.
Um Nachhall zu reduzieren sollten akustische Absorber installiert werden. Einen zu hohen Schallpegel wird am besten reduziert indem die Quelle des Schalls so viel wie möglich isoliert wird. Absorber können nur beschränkt einen zu hohen Schallpegel reduzieren.
 

Nachhallzeit

Zeit, in der der Schallpegel nach Abschalten der Beschallung um 60 dB abnimmt. Wichtige Größe in der Raumakustik.Die Nachhallzeit ist eine allseits bekannte Beurteilungsgrösse in der Raumakustik. Sie wird in Sekunden gemessen und ist definiert als die Zeitspanne, in der ein Schalldruck im Raum nach Abschalten der Schallquelle um 60 dB abnimmt.Die Nachhallzeit eines Raumes im Verhältnis zu seinem Volumen beeinflusst unter Anderem:

  • die Sprachverständlichkeit in wesentlichem Maße
  • das Klangvolumen bei Musikwiedergabe
  • die Klangfarbe bei Musikwiedergabe
  • das subjektive Empfinden des Wohlfühlens (Psychoakustik)

Die wichtigste und älteste Grösse der Raumakustik ist die Nachhallzeit. Sie gibt einfach ausgedrückt die Zeitdauer an, die ein Schallereignis benötigt, um im Raum unhörbar zu werden. Die optimale Nachhallzeit orientiert sich an der Nutzung des Raumes. Frühe Reflexionen sind wichtig, um in einem Hörsaal gute akustische Eigenschaften zu erhalten. Sie unterstützen die Verständlichkeit, ohne ein Echo zu erzeugen. Es werden deshalb Zeitverzögerungen von 20 bis 30 ms angestrebt. Zu wenig Absorption und somit ein zu langer Nachhall vermindert die Sprachverständlichkeit, was zwangsläufig durch eine Erhöhung der Sprechlautstärke kompensiert wird.
Eine Messung der Nachhallzeit deckt die vorhanden Mängel objektiv auf und bildet eine gute Ausgangsbasis für Sanierungsvorschläge. Dabei sind nicht nur die Nachhallzeit, sondern auch der zeitliche Verlauf des Schalldrucks und die für den Raum charakteristischen Reflexionen von Interesse. Anhand der Messergebnisse können detaillierte Vorschläge mit bestimmten Materialien und benötigten Flächengrössen zur optimalen Gestaltung der Raumakustik erstellt werden. Die Reflexionseigenschaften eines Materials sind frequenzabhängig, daher wird ein Geräusch durch die Reflexionen auch "gefärbt". Offenliegende Steinwände färben dumpf, eine längere Nachhallzeit im Mittenbereich ergibt eine angenehme, warme Klangfärbung (Holzverkleidung).

Nachhallzeitmessung

Wie wird nun eine optimale Nachhallzeit bestimmt? Die Nachhallzeit ist die Zeitdauer, die benötigt wird, bis ein Schall sich um 60 dB abschwächt, zum Beispiel von 100 dB auf 40 dB. Die Bestimmung der Nachhallzeit erfolgt durch die Messung des Schalldrucks im zu untersuchenden Raum zum Beispiel nach der Erzeugung eines Impulsschalles, z. B. mit einer Schreckschusspistole oder durch das Platzen eines Ballons.

Nachhallreduzierung

Das menschliche Gehör ist mit nur 2 Ohren in der Lage, nahezu im gesamten Bandbereich Nutzsignale gegenüber Störungen aus anderen Einfallsrichtungen hervorzuheben und störenden Nachhall zu entfernen, und das bei sehr hoher Übertragungsqualität. Bisher entwickelte technische Systeme zur Störsignal-Unterdrückung erreichen weder den Bandbereich noch die Übertragungsqualität des
menschlichen Gehörs.

Noise Reduction Coefficient (NRC)

Mittelwert des Absorptionsgrades im Frequenzbereich von 250 – 2000 Hertz.