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 Lärm

(Störwirkung von) Lärm
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Lärm ist jeder Schall, der als störend bzw.lästig empfunden wird  und der zu einer Beeinträchtigung des Hörvermögens oder zu einer sonstigen mittelbaren oder unmittelbaren Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten führen kann.

Ein Geräusch kann zum Lärm werden.
Wenn bestimmte Musikarten gerne laut gehört werden, und der hinnehmbare Geräuschpegel weit überschritten wird, wirkt es trotzdem auf die zuhörenden Personen nicht als störend.
Störungen durch Lärm treten am häufigsten im Außenbereich auf, also z. B. auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten . Störungen der Ruhe und Kommunikation im Innenbereich, und Schlafstörungen stehen bei Umfragen an zweiter und dritter Stelle.  Personen mit starker Lärmbelastung sind meistens mit ihrer Wohnsituation unzufrieden. Aber die, die mit ihrer Wohnsituation zufriedenen sind, fühlen sich meistens nicht so stark durch Lärm gestört.
Der Schall besteht aus Druckwellen. Luftschall sind Druckschwankungen, die sich als Wellenbewegungen in der Luft bewegen. In einem festen Gegenstand nennt man soetwas Körperschall. ist die für Der Schalldruckpegel (Schallpegel) wird mit der Maßeinheit Dezibel (dB) angegeben. Die Frequenz beschreibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde und wird in Hertz (Hz) angegeben.
Wie reagiert das Ohr?
ab 35 dB                Aktivierung des zentralen und vegetativen Nervensystems, Störungen von
  Entspannungsphasen und von Schlaf sind möglich
ab 55 dB                Beeinträchtigung der Kommunikation und der akustischen Orientierung, Störung
  konzentrierter Arbeit möglich
< 70 dB   Gehörerholung bei genügend langen Pause
> 85 dB   Beginn der Gehörschädigung und bei Langzeiteinwirkung Gefahr der Zerstörung der 
  empfindlichen Zilien (Sinneszellen) im Innenohr
105 - 120 dB         zunehmender Gehörschaden
> 120 dB                Schmerzempfindung

Lärmbekämpfung

Lärm ist als eine Art Umweltverschmutzung zu betrachten. Zahlreiche Gesetze und Verordnungen schreiben Maßnahmen zur Lärmbekämpfung vor. In Deutschland arbeitet insbesondere der Deutsche Arbeitsring für Lärmbekämpfung e.V. für die Verhinderung von Lärmbelästigungen.

Lärmbelastung

Lärmschutzwände

Wand, die Lärm an der Ausbreitung hindern oder einen bestimmten Bereich durch Abschirmung vor Lärm schützen soll (z.B. Wände neben Autobahnen und Bahnlinien, aber auch Wände vor Wohnobjekten).

Luftabsorption

Bei der Ausbreitung von Schallwellen in der Luft wird durch die Anregung von Teilchenschwingung (in Abhängigkeit von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit) ein Teil der Schallenergie absorbiert.

Luftschall

Luftschall ist der Schall, der sich als Schallwellen in der Luft ausbreitet, im Gegensatz zu Flüssigkeits- oder Körperschall.
Luftschall-Wellen breiten als Druckschwankungen im Raum aus. Der Luftschall beschränkt auf den Frequenzbereich des menschlichen Gehörs und liegt zwischen 1Hz und ca. 20 Hz. Der Luftschall wird durch Menschen, Tieren und Maschinen, sowie durch Körperschall-Übertragung erzeugt. 
Wenn in einem Raum Luftschall entsteht, so werden die Wände und Decken in Schwingungen versetzt, die wiederum die Luftteilchen des Nachbarraums zu Schwingungen (Luftschall) anregen. Diese Luftschall-Übertragung muss gemindert werden.
Eine Reduktion von Luftschall kann z. B. durch Kapselung (Verkleidung) oder auch geeignete Dämmstoffe erfolgen. Dabei muss das Schalldämm-Maß der die Schallquelle (z. B. ein Abwasserfallrohr) umschliessenden Wände bekannt sein.

Luftschalldämmung

Behinderung (s. Dämmung) der Ausbreitung von Luftschall:  Kapselungen von Schallquellen, Schutzkabinen für Personen, Trennwände zwischen Räumen usw.
Von großer Bedeutung sind hierbei Dichtheit, Masse, Steifigkeit und Abmessungen der Wände.

Luftschalldämpfung

Abschwächung  von Luftschall durch (schallschluckende) Absorber (s. dort).