info@raum-akustiks.de
Tel.: 06103 - 386 51 46
06103 - 386 35 89

mail an Raumakustik

raumakustik optimieren -logo

Impressum

AGB

Akustikbildermobile TrennwandsystemeAkustikpaneeleWandbespannung

Akustik Glossar



Kantinen und Restaurants

(Text bearbeiten -von website Margit)
Akustische Wohlbefinden wären in Restaurants nicht nur passend, sondern ein echtes Kundenbedürfnis. Die Kantinen und Restaurants sind nicht Orte, an denen gegessen wird, sie dienen auch der informellen Kommunikation. Neben diesem aus den Unterhaltungen entstehenden Geräuschpegel herrscht in Kantinen oft zusätzlich der Lärm von Geschirr, Bestecken und der - zu Stoßzeiten - hohen Fluktuation von Benutzern. Zudem werden Speiseräume aus hygienischen Gründen häufig mit glatten, schallharten Bodenbelägen ausgestattet, die sich ungünstig auf die Raumakustik auswirken. Um eine Mahlzeit so angenehm und entspannend wie möglich zu gestalten, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die diese Geräusche dämpfen.

Für Speisesäle mit einer Fläche größer als 50 m² verlangt die DIN 18041 (Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen), dass 40% der Grundfläche mit Absorptionsmaterial der Eigenschaft α = 0,8 bis 1,0 belegt sein muss (α = Schallabsorptionsgrad).

Zur Reduzierung der Schallausbreitung in Kantinen eignen sich beispielsweise schallabsorbierende Unterdecken, deren Schallabsorptionsgrade bei etwa α = 0,5 bis 0,6 liegen. Einige Deckenplattentypen weisen sogar Schallabsorptionsgrade bis fast α = 1,0 auf. Sie absorbieren also fast die gesamte auftretende Schallenergie und sind somit besonders wirksam. Aus diesem Grund eignen sich diese hochgradig schallabsorbierenden Deckenverkleidungen insbesondere für Räume, die - wie Kantinen - mit einem harten Bodenbelag ausgestattet wurden.

Konferenz- und Besprechungsräume

In kommunikationsintensiv genutzten Räumen ist eine raumakustische Behandlung von allerhöchster Wichtigkeit. Immer mehr hochqualifizierte und teure Angestellte verrichten dort ihre Arbeit während immer längerer Zeit. Moderner Multimediaeinsatz und Projektionsflächen gehören ebenso zu diesen Räumen wie Tageslicht. .

Körperschall

Schwingungen von 16 bis 16.000 Hz ( s. Hörfrequenzbereich )
in Festkörpern. Bei Anregung der Umgebungsluft entsteht hörbarer Luftschall. Umgekehrt kann Luftschall geeignete feste Strukturen zum Schwingen bringen und damit sekundären Körperschall erzeugen.

Körperschalldämmung

Ver- bzw. Behinderung der Ausbreitung von Körperschall durch Diskontinuitäten (elastische Elemente, Sperrmassen, Steifigkeitssprünge, andere Medien u.ä.) in den Übertragungswegen.

Körperschalldämpfung

Absorption (s. dort) von Körperschall durch auf geeignete Strukturteile aufgebrachte Beläge sowie Reibungsverluste in der Struktur (Lagerungen, Blattfedern, Punktschweißverbindunen u.ä.).

Körperschall

Im Gegensatz zur Raumakustik geht es beim Körperschall um die Übertragung der Schallwellen anstatt über die Gasförmige Luftübertragung um die Schallleitung über Feste Körper
Am häufigsten tritt Körperschall in Form von Biegewellen entlang einer Baukonstruktion auf. Diese Biegewellen bewirken eine Luftschall-Abstrahlung zur Luft und werden dadurch hörbar. Der Körperschall kann nur durch Vibrationen oder Erschütterungen wahrgenommen werden.
Der Körperschall kann durch Luftschall oder durch eine mechanische Einwirkung (z. B. Klopfen durch einen Gegenstand oder Schwingungen durch Rohrbefestigungen) angeregt werden. Diese Körperschall-Anregung der Wand führt dann zu einer Körperschall-Übertragung in den Nachbarraum. Bevor Schallschutz-Maßnahmen vorgenommen werden können, muss also abgeklärt werden, in welcher Form der Körperschall entsteht.
Durch eine geeignete Entkoppelung (elastische Befestigungen) der Schallentstehungsquelle vom Gebäude kann der Körperschall reduziert werden. Die Körperschall-Dämmung muss fachgerecht ausgeführt werden, denn eine einzige kleine Schallbrücke kann alle Entkopplungsmaßnahmen zu Nichte machen.

Eine andere Form von Körperschall ist der Trittschall. Dieser entsteht durch das Begehen von Fußböden in Verbindung mit fehlerhafter Verarbeitung des Estrichs bzw. der Bodenbelege und falscher Dämmung. Mangelhafte Trittschalldämmung ist in vielen Fällen ein Streitpunkt vor allen Dingen in Altbauten