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Akustik Glossar



Absorber

Stoffe bzw. Konstruktionen, die Schall absorbieren (s. dort).
Sehr verbreitet sind poröse (z.B. Schaumstoffe) und faserige (z.B. Mineralwolle) Materialien zum Absorbieren ("Schlucken") von Luftschall sowie auf feste Strukturen aufgebrachte, zähplastische Beläge zum Absorbieren von Körperschall (s. dort).
Eine dritte Form von Absorption entsteht durch die Anwendung  von Löchern oder Schlitzen in einem harten Material mit  einem Hohlraum in, oder hinter dem Material, wodurch bestimmten Frequenzen absorbiert werden. In den vergangenen Jahren wurden im Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) Anstrengungen unternommen, den gebräuchlichen Schallabsorbern aus Mineralwolle alternative

Absorberarten

Schallabsorber kommen zum Einsatz, um die akustischen Parameter von Räumen durch Erhöhung der äquivalenten Schallabsorptionsfläche A zu beeinflussen. Meist werden dazu bestimmte Decken- oder Wandflächen mit Schallabsorbern verkleidet. Seltener werden Absorberkörper eingebracht oder im Raum vorhandene Hohlräume genutzt. Die meisten der in der Praxis eingesetzten Schallabsorber lassen sich zwei Absorberarten zuordnen oder sind Kombinationen beider. Die häufigere Absorberart stellen die porösen Schallabsorber dar. Das sind mineralische und organische Faserstoffe, Schaumkunststoffe, textile Vorhänge u.Ä. Die zweite Absorberart bilden Resonatoren, vor allem in Form von Plattenschwingern, Lochplattenschwingern und Helmholtzresonatoren.
Der Frequenzverlauf beider Absorberarten unterscheidet sich grundsätzlich. Während die porösen Schallabsorber eine mit der Frequenz zunehmende breitbandige Absorptionswirkung besitzen und damit vor allem zur Absorption mittlerer und hoher Frequenzen eingesetzt werden können, absorbieren die Resonatoren vorzugsweise in einem schmalen Frequenzbereich, dem Resonanzgebiet, das bei mittleren oder tiefen Frequenzen liegt. Der gesamte Hörfrequenzbereich lässt sich durch die Kombination beider Absorberarten erfassen. Das ist allerdings in der Praxis meist nicht nötig. Lärmbekämpfungsmaßnahmen zielen auf die Schalldruckpegelminderung in dem Frequenzgebiet, in dem Störschallquellen wirksam sind. Meist sind das vor allem mittlere und hohe Frequenzen. Bei der raumakustischen Planung werden vielfach nur Tiefenabsorber benötigt, um die vorwiegend bei höheren Frequenzen wirksame Publikumsabsorption zu ergänzen.

Absorbierende Decke - (Poröse) Schallabsorber

Zu den porösen Absorbern zählen alle porösen und faserartigen Materialien wie Textilien, Vlies, Teppich, Schaumstoff, Mineralwolle, Baumwolle und spezielle Akustikputze. Sie alle absorbieren die Schallenergie, indem sie die Schwingung der Luftteilchen durch Reibung bremsen.
Ein poröser Absorber kann die Luftteilchen am effektivsten bremsen, wenn diese eine hohe Schallschnelle aufweisen. Montiert man einen porösen Absorber direkt auf der Wand, so muss er folglich eine gewisse Dicke haben, um Schallwellen bis zu einer bestimmten unteren Grenzfrequenz zu absorbieren. Montiert man ihn dagegen mit einem Abstand zur Wand, so kann er entsprechend dünner ausfallen. Diesen Effekt nutzen die Hersteller von abgehängten Akustikdecken. Neben dem Wandabstand ist auch der Strömungswiderstand des verwendeten Materials von großer Bedeutung.

Absorbierende Schrankfronten

Absorbierende Schrankfronten, Raumtrenner und Möbelelemente werden oft als Ergänzungen zu Decken und Wänden eingesetzt. In Grossraumbüros werden aus Sicherheitsgründen Treppenhäuser, Lift- und Installationsschächte erforderlich. Eine absorbierende Ringsumverkleidung ist die beste Voraussetzung für akustisch einwandfreie Voraussetzungen.

Absorption (akustische)

Abschwächung ("Dämpfung") von Schall durch mehr oder weniger intensive Umwandlung in eine andere Energieform (vorwiegend Wärme). Siehe auch: "Dissipation".
Absorption tritt auf, wenn Reibung auftritt. Zum Beispiel wenn eine Schallwelle kollidiert mit einer Platte, die dann anfängt zu vibrieren, oder wenn vibrierende Luft  reibt  in den Poren eines porösen Materials (wie in ein akustisches Vlies  oder in Fasermaterialien, Glas-oder Steinwolle oder Spezialputz) Deshalb schluckt Schnee Schall, weil es eine sehr feine Mikrostruktur hat,  im Allgemeinen schluckt Schnee Schall besser als die meisten andere genannten Produkte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Absorption_%28Physik%29

Absorptionsfläche

Die Absorptionsfläche ist die Fläche die mit der entsprechenden Absorption wirksam wird. Die effektive Schallabsorption berechnet sich wie folgt
Absorptionsfläche x Absorptionsgrad (α) =

Absorptionsgrad

Kenngröße für die Beurteilung der Wirksamkeit von Absorbern. Der Absorptionsgrad wird in α angegeben; α=0 : der gesamte Schall wird reflektiert - α=0,5 : 50% der Schallenergie wird absorbiert.
Je nach Material ist der Absorptionsgrad bei unterschiedlichen Frequenzen sehr unterschiedlich. Für eine ausgewogen Raumakustik muss deshalb immer der Frequenzbereich der menschlichen Sprache (125 – 400 Hz betrachtet werden)
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-RT60Koeff.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Absorptionsgrad

Akustik

Allgemein: Lehre vom Schall. Spezialgebiete: Technische Akustik, Raumakustik, musikalische Akustik, medizinische Akustik u.a.

Akustikdecke

Akustikelemente

Akustikplatten

Schallschluckplatten aus verschiedenen schallschluckenden Materialien wie Mineralfasern, Holzspänen oder Schaumstoffen. Zur Schallschluckwirkung kommt oft auch noch eine schalldämmende Wirkung (siehe Schalldämpfung und Schalldämmung).

Akustikvlies

Die meisten Hersteller von gelochten Metall-, Holz- oder Gipskartondecken verwenden spezielles Akustikvlies. Diese dünnen Gewebe haben einen optimalen Strömungswiderstand und erfüllen entsprechende Anforderungen an den Brandschutz. Ist der Lochflächenanteil der Platten groß, so dienen diese nur als mechanisches Trägermaterial für das Akustikvlies. Wird der Lochflächenanteil klein, so wirkt die Platte und das dahinter liegende Luftvolumen als zusätzlicher Helmholtz-Resonator. Der Absorptionsgrad der meisten Konstruktionen lässt sich durch Auflage einer zusätzlichen Schicht aus Mineralwolle erhöhen.